Lauf-Fan Jörg    


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Meine Laufkilometer 2010= 3135.80

 

19.09.2010

Erfolgserlebniss...

... in Alsdorf beim Halbmarathon! Trotz zurückgefahrenem Training im Sommer wegen Zeitmangel (Rettung eines großen, schweren Hundes aus einer Tötungstation Spaniens mit intensiver Investition von Erziehungsstunden zur Erreichung der notwendigen Alltagstauglichkeit) konnte ich zu meiner eigenen Überraschung meine Halbmarathonbestzeit von vor drei Jahren um mehr als vier Minuten verbessern. Mit 01:25:44 Std. war ich im Ziel völlig überwältigt und brachte mir die Hoffnung für den Dresdener Marathon zurück, doch eine Zeit unter drei Stunden anzupeilen! Eindeutig stelle ich bei mir immer wieder fest, daß die langen Läufe leichter fallen. Ob im Training oder bei Wettkämpfen, die richtige Betriebstemperatur pegelt sich nach ca. 8km ein, danach kann ich Tempo und Ausdauer viel besser variieren. Manchmal glaube ich aber auch, zu viele Laufkilometer bringen nicht den gewünschten Effekt; dann doch lieber ein zwei Tage mehr Regeneration. Nun, daß gilt es herauszufinden, werde kommendes Jahr vielleicht auf einen Marathon verzichten! Mal sehen, eventuell, ODER?

 

23.05.2010

15km in Netphen/Deuz (4. Lauf im Ausdauercup)

Bei einer sehr anspruchsvollen Strecke ging es 210 Höhenmeter verteilt auf etwa 9km stetig bergan. Dazu Sonne und Temperaturen um 25°C zogen alle Register aus dem Körper, da auch durch Nachtschicht und vorherigen Augenarztbesuch nach einer leichten Verletzung nicht alles wie gewünscht lief! Trotzdem bestätigte sich auch hier wieder meine gute Form und ich konnte in 01:03:58 Std. den 15km- Hauptlauf finishen.    

      Deuz_2010.jpg Ergebnisse                   

 

13.05.2010

03:02:30 Std. ...

...ist jetzt meine Hausnummer und persönliche Bestzeit über die Marathondistanz!

Unter 03:10 Std. hatte ich mir als Ziel gesetzt, 03:08 Std. sah ich als realistisch, 03:06 Std. war mein Traum; so bin ich jedenfalls am 09.Mai in Mainz an den Start gegangen. Daß daraus mehr wurde und ich leicht an der Tür der 3-Stunden-Schallmauer kratzte, verdanke ich trotz Regen den äußeren Bedingungen. Ungefähr 10°C, kaum Wind und eine flache Strecke (wenn man die Theodor-Heuss-Brücke mal außen vor lässt) sorgten für eine konstante Laufgeschwindigkeit über die gesamte Zeit hinweg. Gerade mal zwei Minuten langsamer in der zweiten Hälfte, somit eine Pace von 04:20min./km durchschnittlich konnte ich ohne Probleme den Marathon finishen. Natürlich horchte ich im letzten Drittel in meinen Körper hinein und lauerte auf den Hammermann, der die restlichen Energiereserven in Muskelschmerzen umwandelt; aber es kam einfach keine miese hinterlistige Attacke, um das Tempo herauszunehmen. Bis zum Ende hin und entgegen den vorherigen Marathons also fühlte ich mich pudelwohl, auch eine Bestätigung für das Training der vergangenen Wochen!

Im Visier steht jetzt im Herbst als nächstes eine Zielzeit von 02:5?, momentan aber werde ich versuchen, 10km im Wettkampf unter 40min. zu erlaufen...

Übrigens noch liebe Grüße an Jörg aus Mainz, den ich endlich nach mehreren Jahren persönlich getroffen habe, wir gemeinsam über das Internet regelmäßig im Kontakt stehen und fast identisch und parallel über die selbige Krankheit (siehe Geschichte) berichtet haben! 

                             

25.04.2010

Vorbereitung für den Gutenberg Marathon in Mainz

Seit Januar trainiere ich wieder regelmäßig fünf bis sieben mal die Woche, ob kurze Tempoläufe oder lange Wohlfühleinheiten, das Motivationsloch der letzten beiden Jahre scheint wie weggeblasen. Unterstützt durch knallharte Läufe im tiefen Schnee des vergangenen Winters oder wöchentlich wiederholende Temposplit`s mit einem befreundeten Jogger und Fußballer aus unserem Ort (Grüße an Lutz) konnte ich meine Schnelligkeit weiter ausbauen. Erst unbemerkt, aber nach den letzten Wettkämpfen dann doch bestätigt; so schnell war ich noch nie in die Saison gestartet. Höhepunkt natürlich der Halbmarathon beim Osterlauf in Salchendorf, wo ich mit einer Zeit von 01:30:39 Std. und nach Bewältigung von 275m Höhenmeter dritter meiner Altersklasse wurde! Solche Erfolge heizen noch mehr an und lassen mich von besseren Zielzeiten träumen.

Auch kleine Rückschläge können mich nicht ausbremsen. Passiert gestern; hat`s mich voll gelegt und bin mit Schürfwunden an Ellebogen und Hüfte der linken Seite und mit einen kleinen Schock heim getrottet. Schlimm war`s nicht, nach dem heutigen Testlauf von 10 Kilometer waren absolut keine Nachwirkungen feststellbar. Eine Verletzung würde mir gerade noch fehlen... 

Morgen (eigentlich für heute geplant) laufe ich die letzte lange Einheit von ca. 33 km, um dann langsam die Kilometer herunterzufahren und einige Erholungstage mit in mein Training einzubauen.